christina boula
bild

o.T. [Autopoiesis] | papertracks | 2007

Welche Sprache entwickeln wir, um unsere Welt zu begreifen?
Welche Spiegelbilder verwenden wir, um den Konnex zwischen unserem Inneren und dem Draußen herzustellen? Welchen Verwirrungen, Überlagerungen, Verneinungen, Anpassungen, Verortungen begegnen wir und in welchen Strudeln drehen wir uns? Um uns selbst? Gibt es eine Zeitlichkeit?
Was hinterlassen wir? Welche Prägungen erleben, erleiden, ertragen, erfinden wir? Gibt es Spuren? Sieht man uns?

"Das Phänomen Sinn erscheint in der Form eines Überschusses von Verweisungen auf weitere Möglichkeiten des Erlebens und Handelns. Alles, was intendiert wird, hält auch die Aktualität der Welt in der Form der Zugänglichkeit. Jede Sinnintention ist selbstreferentiell insofern, als sie ihre eigene Wiederaktualisierbarkeit mitvorsieht, in ihrer Verweisungsstruktur also sich selbst als eine unter vielen Möglichkeiten weiteren Erlebens und Handelns wieder aufnimmt." Luhmann